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designkritik.dk ist eine Initiative, die Designtheorie und -kritik zugänglich und verständlich machen möchte.
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Zitat der Woche

- Nur ein Design, das mit der Behauptung wirbt, nicht zu lügen, lügt wirklich. - — Gert Selle

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Fertig – Gedanken zu der Zeit danach.
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Designer sein. Ein Traum. Immer Neues schaffen. Jeden Tag Kreativität. Diese gewisse Aura des Besonderen ausstrahlen. Wer wünscht sich so einen Beruf nicht, der uns über die Dinge stellt: wir betrachten schliesslich alles von einer verschobenen und privilegierten Perspektive aus. Wir sezieren die Realität, autopsieren die Verfehlungen unserer Konkurrenten, um diese anschliessend erneut in einer “besseren” Version dem Markt mit vorauseilend mit grossen Worten anzupreisen. Passen wir nicht auf, so fügen wir uns nicht nur einem Kreislauf der (Design-)Dinge, sondern bauen unser eigenes Laufrad im Eitelkeitenkäfig.

 

Der Müllmann ist da NOVUM 4/12
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Der Müllmann ist da! - Sag ihm wir brauchen nichts! Dieser Gag von Groucho Marx bringt auf den Punkt, was selbst die europäischen Abfallrichtlinien auch nicht besser sagen können. Die Definition dessen, was Abfall und was Produkt ist, ist nämlich nicht zu klären. Das was übrigbleibt, wenn die Show vorbei ist, ist Müll. Die Kompetenz von Designern, sich mit der anderen Seite ihrer Arbeit, deren Hinterlassenschaften und Folgen zu beschäftigen, ist noch gering.

 

Publikumserfolg = temporär!

Während sich die meisten internationalen Museen auf die klassischen Museumsaufgaben wie das Sammeln, das Bewahren und das Ausstellen von Exponaten sowie der nicht minder aufwändigen Verwaltung konzentrieren, hat sich daneben ein neuer Trend zur Eventkultur ausgeprägt. Metropolen locken mit Festivals, Biennalen und Design-Highlights en masse. Abgeleitet könnte die Formel lauten: Langfristigkeit ≠ Publikumserfolg oder anders formuliert: Publikumserfolg = temporär!

 

Warum Gestalten…
can design change the world inside-out?

Der Begriff Design ist überpräsent. Trotzdem zeichnet die Disziplin eine große Unentschlossenheit aus, zu definieren, was sie eigentlich ausrichtet.

 

PROKRASTINATION IN DER GESTALTUNG - Novum 12/11:
Der Kreislauf der Prokrastination

Aufschieben. Schieben wir das Projekt nach hinten, den Input auf später, das Feedback auf morgen. Arbeiten wir, doch nicht heute. Und Sie, der Kunde? Sie bezahlen doch eh später. Also: Alles gut!

Unsere Designkritik-Kolumne aus NOVUM 12/11

 

Waldmannsheil – Die Wiederaufforstung der Nachhaltigkeits-Ästhetik

Ein Blick in die Medienlandschaft genügt: das Wort „Nachhaltigkeit“ oder das englische„sustainability“ ist zum Modewort verkommen und nervt! Angeblich stammt der Begriff aus der Forstwirtschaft, wo ein gewisser Hans Carl von Carolwitz erstmals 1713 eine „nachhaltende Nutzung“ des Waldes forderte. Und den sieht man ja bekanntlich vor lauter Bäumen nicht, denn es gibt viele verschiedene Auslegungen des Wortes. Nachhaltigkeit ist momentan leider allzu oft ein Begriff, der im grün angestrichenen Marketing verortet ist. Die Nachhaltigkeit, die eventuell auch anderen und nicht nur sich selber nutzt ist, zumindest was die Wirtschaft angeht, noch nicht so ganz angekommen.

 

Überkreativität = Minderbezahlung?

Welche Stadt fällt ihnen bei dem Begriff „Überkreativität“ ein? New York – das Kreativ-Mekka? Shanghai? London? Uns von designkritik fällt natürlich direkt Berlin ein. Warum? Jedem Deutschen sollte es nicht entgangen sein, dass die Hauptstadt auf ihre kreative Bevölkerung besonders stolz ist und auf das Image der rastlosen, trashigen und experimentellen Metropole setzt. Früher lautete das Argument für einen Umzug nach Berlin: günstige Lebenshaltungskosten, billige Mieten für riesige Ateliers – man könnte die Liste noch um zahlreiche Punkte erweitern. Aber seit selbst das Parken in Mitte Geld kostet, leitet sich folgende Fragestellung ab: wie gut verdienen die Hauptstadt-Kreativen eigentlich?

 

The Big F_ke. Piraterie bedeutet Freiheit?

Wir begegneten dem Fall Helene H. in den vergangenen Tage en masse. Und für alle jene, die ihr aus dem Weg gehen konnten: es handelt sich um diese 17-jährige (mittlerweile 18-jährige) deutsche Autorin, namens Hegemann, die mit ihrem Erstlingswerk “Axolotl Roadkill” die Besteller-Listen stürmte, um dann anschließend der Feuilleton-Hetzjagd davon zu laufen.

 

Me, myself and my Weltentwurf

Autorendesign, kollektive Individualisierung und die Unmöglichkeit der klassischen Kritik im Design.

„Sei du selbst! Lad‘ Dir die Blaupausen deiner Möbel im Web herunter, verändere Sie, leb deinen Style! Nimm Dein Leben in Deine Hände und zeig, wer Du bist!“ – Design ist der Schlüssel dazu! Es ist nicht mehr hauptsächlich funktional und praktisch, es ist die Methode zur Verwirklichung der maximalen Authentizität und zum Ausdruck von Stimmungen und Identitäten. Nicht das einzelne Objekt, sondern Prozesse, Methoden, Marken und Strategien sind Gegenstand der Designpraxis. Design, der große bunte Vermittler zwischen Objekt und Konsument erfindet sich dabei auch immer wieder selbst neu. Und die Kritik? Die Kritik des Designs muss sich auch erneuern.

 

SIMPLE UND STUPID – IN DER TAT

In der Schweiz sorgte ein Plakat der SVP für einigen Wirbel. Es wurde für den
Volksentscheid zum »Minarett-Verbot« gestaltet, ausgerechnet von einer deutschen Agentur. Es stellt sich die Frage: Wie weit darf das Recht auf freie Meinungsäußerung gehen? Am Institut »Design2context« wurde dieses Thema diskutiert und dazu aufgerufen, den öffentlichen Raum wieder zurückzuerobern.
Andreas Koop saß dabei mit auf dem Podium.

 
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